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Blockheizkraftwerk Schulzentrum Waldshut

Schema Fernwärmeversorgung

Parallel hierzu wird die Wärme, die im Abgas- und Kühlwassersystem des Motors anfällt, durch Wärmetauscher ausgekoppelt. Diese Wärme gelangt bei anstehendem Wärmebedarf sofort an die angeschlossenen Verbraucher oder aber die Spitzenkühler in das Badebecken zur Speicherung. Ist kein Spitzenstrom erforderlich, d. h. in der Schwachlastzeit, werden die BHKW-Module als Grundlast-Wärmeerzeuger zur Deckung des Wärmebedarfs gefahren. Die auch hierbei anfallende Stromarbeit wird in das Stromnetz eingespeist und reduziert die bezogene Jahresarbeit.

Steigt der Wärmebedarf über die Leistung des BHKW, als N = 1.280 kW, arbeitet der Spitzenkessel N = 2.325 kW als Spitzen-Wärmeerzeuger.

Durch die Auslegung der BHKW-Motorenanlage auf N = 1.280 kW thermische Leistung, entsprechend einem Anteil von 40%, ergeben sich hohe Modullaufzeiten, die zu einem Anteil von ca. 90% an der Wärmearbeit führen.

Die außenliegenden Verbraucher sind über ein Doppelrohrsystem (Vorlauf/Rücklauf) und an das BHKW und an die Heizzentrale angeschlossen. Über einen Konstantkreis Vorlauftemperatur 70-80 Grad/Rücklauftemperatur = 65 Grad gelangt die Wärme über Umwälzpumpen zu den Fernwärmestationen. Diese Fernwärmestationen übertragen die Wärme indirekt über einen Plattenwärmetauscher auf den kundenseitigen Sekundärkreislauf. Damit ist eine hydraulische Trennung der Anlage erreicht. Gesteuert durch die örtliche Regelungen in den Schulen wird nur die benötigte Wärmemenge abgegeben. Durch Überwachung der Rücklauftemperatur auf ca. 65 Grad ist die Heizwassermenge und damit die Wärmeübertragung festgelegt. Zu Abrechnungszwecken sind die Fernwärmeübergabestationen jeweils mit einer Wärmemessung versehen, welche die Daten örtlich anzeigt und zur BHKW-Zentrale überträgt.

Technische Daten

BHKW-Module als Gas-Otto-Motor mit Erdgas betrieben, ausgerüstet mit Kühlwasser- und Abgaswärmetauscher, zur Abwärmenutzung, nachgeschaltetem 3-Wege-Katalysator mit Lambda-1-Regelung zur Schadstoffminderung. Synchrongenerator zur Spitzen- bzw. Notstromversorgung.

Leistung elektrisch 4 x 184 = 736 kW
  thermisch 4 x 320 = 1.280 kW
  Energiebedarf 4 x 560 = 2.240 kW

Spitzenlast-Gaskessel zur Abdeckung von Wärmebedarfsspitzen
N= 2.325 kW regelbar 40-100 %

  • Nahwärmesystem Gesamtleistung N = 3.790 kW

Anschluss über das Nahwärmenetz und Fernwärmeübergabestation mit direkter Wärmeübergabe.

  • Wärmeerzeugung gesamt pro Jahr: 5.930.000 kWh
  • Stromerzeugung gesamt pro Jahr: 3.270.000 kWh
  • Gasverbrauch gesamt pro Jahr: 10.830.000 kWh