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Seit Samstag, 31. Januar 2015 um 14.06 Uhr ist Schmitzingen wieder am Netz!

So auch Ende Dezember als die einzige Freileitung nach Schmitzingen durch umstürzende Bäume beschädigt wurde und die Stromversorgung komplett ausfiel. Zugespitzt hat sich die Situation da gleichzeitig auch der Strom in Aichen, Indlekofen und Krenkingen ausfiel. Da das stadtwerkeeigene Notstromaggregat in Krenkingen im Einsatz war, musste ein zweites organisiert werden. Nur durch die unkomplizierte Hilfe der Enerdienst Netze, die ein Notstromaggregat kurzerhand zur Verfügung gestellt haben, konnte der Ort wieder mit Strom versorgt werden. Das Wohnhaus der Familie Cienciala zwischen Waldshut und Schmitzingen musste kurzfristig mit einem kleinen Notstromaggregat versorgt werden, bis eine Kabelverbindung von der Firma Flohr hergestellt werden konnte. Die Mitarbeiter der Stadtwerke waren teilweise rund-um-die-Uhr im Einsatz, allen voran der technische Betriebsleiter Helmut Wiederkehr und Andreas Rutschmann, die immer neue Situationen meistern mussten.

Geschäftsführer Horst Schmidle: „Ein großes Lob an die Einwohner von Schmitzingen, die großes Verständnis hatten für diese Ausnahmesituation! Für uns war es auch wichtig, dass Ortsvorsteher Sigmar Mutter uns mit Rat und Tat unterstützt hat. Er war für aus auch ein wertvoller Vermittler zwischen Grundstückseigentümer und unseren Vorstellungen zur Verbesserung der Stromversorgung!“ Zur Stabilität des Ortsnetzes war es auch nicht möglich, während des Notstrombetriebes, selbst erzeugten Strom z.B. aus Photovoltaikanlagen einzuspeisen.

Aufgrund vieler beschädigter Bäume im Bereich der Freileitungstrasse und dem hohen Risiko einer erneuten Beschädigung der Stromkabel hat sich die Stadtwerke Waldshut-Tiengen GmbH kurzfristig entschieden ein neues, erdverlegtes 20-kV-Kabel von Waldshut nach Schmitzingen zu verlegen. Innerhalb von drei Wochen hat die Tiefbaufirma Lienhard mit drei Einsatzgruppen die zwei Kilometer lange Trasse aufgegraben und das Kabel, zusammen mit Leerrohren für eine zukünftige Breitbandversorgung, in den Boden verlegt. Gleichzeitig sind auch die Niederspannungsfreileitungen für das Pfadpfinderheim und das Wohnhaus der Familie Cienciala in die Trasse mitverlegt worden.

Schmitzingen wird seit Samstagnachmittag über die neue 20-kV-Verbindung mit Strom versorgt. Damit ist ein erster wichtiger Schritt für eine sichere Stromversorgung für Schmitzingen erfolgt. Die außer Betrieb gesetzte Freileitung wird in den nächsten Wochen zurückgebaut und die Freileitungstrasse von Bäumen und Ästen gesäubert.

Die für 2015 bereits im Wirtschaftsplan der Stadtwerke Waldshut-Tiengen GmbH vorgesehene 20-kV-Verbindung von Schmitzingen nach Waldkirch ist die nächste Maßnahme. Die beginnt bei der neuen Trafostation Bruckwiesen mit Grabarbeiten zur bereits bestehenden Leerrohrtrasse nach Waldkirch. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind kann das 20-kV-Kabel eingezogen werden. Mit der Umsetzung dieses letzten Bauabschnittes ist es möglich Schmitzingen bei einem evtl. auftretenden Stromausfall von Waldkirch oder von Waldshut zu versorgen.

Die Kosten für die 20-kV-Verbindung von Waldshut nach Schmitzingen betragen ca. 250.000 Euro. Die neue Trafostation Bruckwiesen und die Verlegung der 20-kV-Kabel von Schmitzingen nach Waldkirch belaufen sich auf ca. 170.000 Euro.

„Die extremen Witterungsverhältnisse zum Jahreswechsel und die daraus resultierenden Stromausfälle in Aichen, Indlekofen, Krenkingen und Schmitzingen haben unsere Risikoeinschätzung zum einen bestätigt und zum anderen weitere Schwachstellen aufgezeigt. Diese zu beseitigen ist mittelfristig unsere Aufgabe, denn die Versorgungssicherheit hat oberste Priorität in Waldshut-Tiengen!“ So das Fazit von Geschäftsführer Horst Schmidle.

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