Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) - Was ist das?
Kraft-Wärme-Kopplung ist gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie, die in der Regel unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt wird und nutzbare Wärme für Heizzwecke. Wird Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt dann spricht man von Blockheizkraftwerken (BHKW). Die meisten BHKW werden mit Erdgas betrieben, es ist aber auch möglich Heizöl sowie Pflanzenöl, Biodiesel oder Biogas zu verwenden. Die eingesetzte Energie wird in Strom umgewandelt. Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme ist ein erwünschter Prozess, da diese Wärme zum Heizen oder für die Warmwasseraufbereitung genutzt wird. Vorteile davon sind beispielsweise, dass im Haus weder ein Schornstein noch eine Heizanlage benötigt werden, somit ist der Wartungsaufwand auch gering. Deshalb werden BHKW oftmals für Krankenhäuser, Schulen, Siedlungen, Hotels oder Gebäude mit Schwimmbad genutzt. Der überschüssige Strom wird in das allgemeine elektrische Netz eingespeist. Mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung kann über 90% der eingesetzten Energie verwendet werden.